Ginsburg, Frida Marta (Mara) - Lettland
Sie wurde 14.07.1909 geboren. Sie ist examinierte Krankenschwester. Sie hat in Lettland studiert. Seit 1932 war sie Mitglied der Kommunistischen Partei, seit 1927 Gewerkschaftsmitglied und gehörte der Internationalen Roten Hilfe an. Am 4.9.1937 kam sie nach Spanien zum Sanitätsdienst. Bis zum 22.5.1937 arbeitete sie im Krankenhaus Nr. 1 in Albacete.  Dann begann ihre Arbeit in der 45. Division, bei der sie bis Januar 1938 blieb.
Sie wurde nach Cabestany/ Frankreich in das Krankenhaus gebracht, weil sie schwer erkrankt war. Sie kehrte zurück nach Spanien und wurde in Mataró weiter behandelt.
Mara war die Ehefrau von Alexander Ginsburg, der Lehrer im Ausbildungszentrum Madrigeras war, dem Bataillonen Dombrowski und Masaryk angehörte und in den Kämpfen an der Aragon-Front getötet wurde.
Nach Spanien kämpfte sie in Frankreich in der Résistance. Sie wurde verhaftet und kam ins KZ Ravensbrück. Sie beteiligte sich maßgeblich am Aufbau einer illegalen Lagerorganisation.
Mara Ginsburg wurde im KZ Buchenwald ermordet.

Quellen: Fernanda Romeu Alfaro: Mujeres en las Brigadas Internationales;
Renèe Lugschitz: Spanienkämpferinnen -  LIT Verlag Münster;
Jews in The Spanish Civil War - Marxists Internet Archive  S. 89;
Moskauer Archiv RGASPI. F. 545. Op. 6. Ä. 30 , RGASPI. F. 545. Op. 6. Ä. 48

 

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